Fellwechsel beim Hund - so ist er leichter für deinenHund und dich!

Fellwechsel beim Hund – so kannst du ihn aktiv unterstützen

Im Frühling aber auch im Winter machen unsere Hunde jedes Jahr aufs Neue einen Fellwechsel durch. Für unsere Hunde gehört mal zum Lebensrhythmus.

Für uns Hundehalter bedeutet diese Zeit, dass der Staubsauger vermehrt zum Einsatz kommt. Sollten uns allerdings vor allem damit auseinandersetzen, wie wir unseren Hund in der Zeit des Fellwechsels unterstützen können.

Der Fellwechsel im Frühjahr und im Herbst unterscheidet sich übrigens deutlich. Im Herbst fallen zwar Haare aus, gleichzeitig entsteht aber bei vielen Hunden eine dichte Unterwolle. Sie schützt den Hund vor Kälte und Feuchtigkeit. Im Frühling hingegen, bei steigenden Temperaturen, benötigt der Hund das Unterfell nicht mehr und es fällt zusätzlich aus. Deshalb erscheint uns im Frühjahr der Fellwechsel stärker.

Was beeinflusst den Fellwechsel?

Nicht nur die Temperaturen beeinflussen den Fellwechsel, sondern auch das Tageslicht. Zudem hat auch der Hormonspiegel Einfluss auf das Fell des Hundes. Besonders bei Hündinnen in der Häufigkeit, kann ein verstärkter Haarausfall bemerkt werden. Auch im Alter verändert sich das Fell des Hundes, denn auch hier verändern sich die Hormone.

Aber auch die Rasse und auch die Fellart des Hundes beeinflussen wie stark der Wechsel des Fells ausfällt.Rauhaardackel zum Beispiel verlieren weniger Fell, dafür fällt allgemein die Fellpflege intensiver aus.

Fellwechsel ist anstrengend

Für unsere Hunde ist der Fellwechsel anstrengend. Haare enthalten Eiweiß die Produktion von Eiweiß kostet allerdings Kraft. Genauso kostet es den Körper Kraft, das alte Haar abzuwerfen.In der Phase des Fellwechsels sind Hunde häufig anfälliger für Pilzerkrankungen, Bakterien oder den Befall von Parasiten.

Wie kann man den Hund im Fellwechsel unterstützen?

Es gibt die Möglichkeit, den Hund mithilfe von Nahrungsergänzungsmittel in der Phase des Fellwechsels zu unterstützen. Besonders bei älteren oder geschwächten Tieren, kann dies eine große Hilfe sein.

Essenzielle Fettsäuren wie Omega 3 und Omega 6sind sinnvoll für alle Hunde, denn sie unterstützen den Zellaufbau. Auch Biotin ist hilfreich, denn es unterstützt den Eiweißstoffwechsel und somit das Haarwachstum.

Aber auch Kieselerde und Zink bieten eine gute Unterstützung.

Bei der Wahl der Nahrungsergänzung für deinen Hund, kannst du deinen Tierarzt, Tierheilpraktiker oder Ernährungsberater zu Rate ziehen.

Fellpflege zur Unterstützung des Fellwechsels

Grundsätzlich ist eine regelmäßige Fellpflege für unsere Hunde wichtig. Doch besonders in der Phase des Fellwechsels profitieren sie davon, wenn wir sie möglichst täglich bürsten.

Weiche Bürsten oder Handschuhe mit Gumminoppen sorgen auf der einen Seite für eine gute Durchblutung der Haut und schonen sie auf der anderen Seite. Loses Fell lässt sich hiermit leicht entfernen.

Wie unterstützt du deinen Hund beim Fellwechsel? Teile deine Tipps gerne mit uns in den Kommentaren.

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