Der Microchip beim Hund – was er bedeutet, wie er implantiert wird und welche entscheidenden Vorteile er für Hund und Halter hat, fassen wir dir im Artikel zusammen.

Der Microchip beim Hund – welchen Zweck erfüllt er?

Der Microchip erfüllt den Zweck, dass ein Hund sicher gekennzeichnet ist und jederzeit seinem Halter zugeordnet werden kann, wenn er verloren geht.

Wie funktioniert ein solcher Chip und muss mein Hund in Narkose, wenn er gesetzt wird?

Der Chip wird ohne Narkose mittels eines spritzenähnlichen Geräts auf der linken Seite des Nackens unter die Haut gesetzt und behindert den Hund nicht. Dies dauert nur wenige Sekunden. Er ist etwa 2 mm breit und 12 mm lang. Er ist mit einer einigartigen 15-stelligen Nummer codiert. Das Setzen des Microchips erfolgt durch den Tierarzt. Der Chip selbst besteht aus einem nicht-allergenen Material, sprich du musst keine Sorge haben, dass dein Hund allergisch reagieren könnte. Zudem verfügt er über keinerlei Energiequellen und er strahlt und sendet nicht. Erst in dem Moment wo das spezielle Lesegerät an den Hund gehalten wird, wir der aktiviert. Das bedeutet auch, dass er nicht über z.B. GPS geortet werden kann.

Was kann durch den Chip ausgelesen werden?

Zum einen der Hersteller des Chips, das Herkunftsland des Hundes und die Microchipnummer selbst.

Wie hoch sind die Kosten?

Der Preis für den Microchip liegt zwischen 30 und 60 Euro. Hinzu kommt noch die tierärztliche Behandlung.

Wann sollte man seinen Hund mit einem Microchip versehen lassen?

Im Idealfall sollte man seinen Welpen direkt chippen lassen, wenn er auch seine Grundimmunisierung bekommt. Alle Daten werden dann in den EU-Heimtierpass eingetragen.
Was gibt es dann noch zu tun?
Damit der Microchip dir und deinem Hund zugeordnet werden kann, ist es dann noch notwendig, dass er entsprechend registriert wird. Hier bieten beispielsweise Organisationen wie Tasso eine kostenfreie Möglichkeit. So kannst du deinen Hund dann im Falle eines Verlustes bei Tasso direkt als entlaufen melden.
 
Achtung: für den Fall, dass sich deine Anschrift oder deine Kontaktdaten ändern, solltest du dies dort auch immer auf dem aktuellen Stand halten.
Der Microchip beim Hund – ist er verpflichtend?
Eine bundesweite Pflicht zur Kennzeichnung mittels Microchip gibt es aktuell noch nicht. Dennoch können wir dir nur ans Herz legen, deinen Hund mit einem Chip kennzeichnen zu lassen. Im Fall der Fälle kann er dir so problemlos zugeordnet werden und ist schnell wieder bei dir Zuhause.
 
 
 

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