Viele Hunde haben große Angst bei Gewitter. Schon für uns Menschen sind Gewitter oft beängstigend. Der Himmel verfinstert sich, kräftiger Wind kommt auf, lauter Donner und Blitz. Je mehr das Gewitter rückt, desto lauter ist der Donner. Unsere Hunde nehmen Gewitter noch viel intensiver wahr.
 
Die Folge ist dann, dass sie Angst bekommen. Diese kann sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise zeigen. Viele Hunde verstecken sich, andere hecheln aufgeregt oder rennen panisch durchs Haus. Hund und Gewitter

Ängste ernst nehmen und nicht ignorieren!

In diesen Momenten ist es sehr wichtig, dass wir unseren Hunden beistehen, ihnen Sicherheit geben und versuchen ihre Angst zu nehmen. Immer noch herrscht bei vielen Hundehaltern die Meinung vor, man müsse Angst beim Hund ignorieren, da man sie sonst verstärken würde. Doch dies ist nachweislich falsch. In einer Situation, in der unsere Hunde Angst haben, ist es wichtig, dass wir an ihrer Seite sind und Verständnis für ihre Angst zeigen.

 So solltest du bei Gewitter handeln, wenn dein Hund Angst hat

  • Wenn du siehst, dass sich ein Gewitter zusammenbraut, solltest du dafür sorgen, dass ihr im Haus seit. Andernfalls ist die Gefahr groß, wenn dein Hund Angst vor Gewitter hat, dass er bei einem lauten Donner erschreckt und wegläuft. Zu eurer beider Sicherheit solltet ihr euch bei Gewitter nicht im Freien aufhalten.
  • Nehme die Angst deines Hundes ernst. Es ist gut, wenn du dich ihm zuwendest und beruhigend mit ihm sprichst. Du kannst ihn auch in den Arm nehmen. Wichtig ist, dass du selbst nicht aufgeregt bist, denn das würde seine Angst und seine Sorge bestätigen.
  • Wenn dein Hund sich bei einem Gewitter sicher fühlt, indem er sich zurückzieht, dann solltest du dies zulassen und unterstützen. Eine Höhle hilft vielen Hunden sehr. Du kannst beispielsweise eine Decke über das Hundebett spannen, in das dein Hund sich zurückziehen kann. Auch wenn er sich unter den Tisch zurückzieht, kannst du dies unterstützen, indem du eine Decke darüber hängst. Hund und Gewitter
  • Schließe unbedingt die Fenster. Zusätzlich kann es deinem Hund helfen, wenn du die Vorhänge zuzieht und Rollläden herunterlässt. Das hält nicht nur Blitze fern, sondern dämpft auch das Geräusch des Donners. Eine gute Sache ist es auch, dass du zusätzlich entspannende Musik laufen lässt.
 
Du siehst es gibt vielfältige Möglichkeiten, deinen Hund zu unterstützen, wenn er unter Gewitterangst leidet. Nehme seine Ängste immer wahr und stehe ihm bei. Das verringert den Stress, stärkt sein Vertrauen zu dir und eure Bindung.
 
 
 

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