Wenn eine Familie sich einen Hund anschafft, wird zumeist die Fragen nach kinderfreundlichen Hunderassen laut. Aber gibt es sie überhaupt? Und was bedeutet kinderfreundlich? Kinderfreundliche Hudnerassen
 
In der Vorfreude auf die Anschaffung des neuen Familienmitgliedes werden die unterschiedlichsten Rasseportraits gelesen, man recherchiert im Internet und befragt Freunde und Familie. In der Hoffnung DIE Empfehlung für eine kinderfreundliche Hunderasse zu bekommen.

Die kinderfreundliche Hunderasse – bitte verabschiede dich davon!

Bevor wir nun ausführlich die verschiedensten Hunderassen anführen, nehmen wir es gleich vorweg. Es gibt sie nicht. Die kinderfreundliche Hunderasse.
 
Kinderfreundlichkeit ist keine Eigenschaft, die genetisch vererbt wird, wie beispielsweise die Körpergröße oder Fellfarbe. Ob ein Hund kinderfreundlich ist oder überhaupt Kinder mag hängt vor allem von seinem Charakter und auch von seinen Erfahrungen ab, falls es sich um einen Hund aus dem Tierheim oder von einem Tierschutzverein handelt. kinderfreundliche Hunderassen
 
Auch wenn seitens Züchtern verschiedene Rassen gern als kinderfreundlich oder familienfreundlich propagiert werden, gibt es sie nicht. Die größte Rolle spielt die Sozialisation des Hundes dabei, wie er auf verschiedene Faktoren wie andere Hunde, verschiedene Lebenssituationen und eben auch Kinder reagiert und ob er sich mit ihnen wohlfühlt.

Der Hund als Familienmitglied – der richtige Weg

Anstatt nach kinderfreundlichen Hunderassen zu recherchieren, empfiehlt es sich viel mehr, sich mit den Bedürfnissen eines Hundes zu beschäftigen. Es ist vor der Anschaffung wichtig, die Kommunikation und Körpersprache eines Hundes zu kennen. Kinder sollten hierfür intensiv sensibilisiert werden und den Umgang Schritt für Schritt lernen. Helfen können hier beispielsweise Besuche bei Freunden und Familien, die bereits einen Hund haben. So können Kinder erfahren, wie Hunde kommunizieren und das richtige Miteinander mit einem Hund lernen.

Der Hund zieht ein Kinderfreundliche Hunderassen

Wenn sich alle Familienmitglieder sicher sind, dass ein vierbeiniges Familienmitglied einziehen soll, dann geht es noch darum, wer es denn nun werden soll. Hier empfiehlt es sich, nicht nach der Optik, sondern vorrangig nach den Charaktereigenschaften des Hundes zu schauen. In einer Familie, in der es auch mal lauter zugeht, ist es sinnvoll, einen Hund aufzunehmen, der nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen ist. Er sollte dann auch mit lauteren Geräuschen und anderen Menschen gut umgehen können.
 
Dem Hund sollten grundsätzlich Rückzugsorte geboten werden, die dann unbedingt auch von den Kindern toleriert werden müssen. Kinder sollten auch nicht alleine und unbeaufsichtigt mit dem Hund sein. Es liegt immer in der Verantwortung der Erwachsenen, für ein gutes und reibungsloses Miteinander zwischen Kindern und Hund zu sorgen und Übergriffigkeiten entsprechend zu unterbinden.
 
Respektieren beide Seite die wichtigsten Punkte des Miteinanders zwischen Mensch und Hund, steht einem schönen und harmonischen gemeinsamen Zusammenleben nichts im Wege. Kinderfreundliche Hunderassen
 
 
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.