Hundeernährung ist ein Thema, was viele Hundehalter spaltet und es gibt viele verschiedene Meinungen dazu. Die einen schwören auf B.A.R.F., andere bleiben lieber bei Nass- oder Trockenfutter. Grundsätzlich muss man auch sagen, dass dies wirklich jeder Hundehalter selbst entscheiden sollte. Wichtig ist vor allem, dass der Hund mit allen für ihn wichtigen Nährstoffen versorgt wird und durch sein Futter keine Mangelerscheinungen erleidet oder krank wird.

In Sachen Hundeernährung halten sich allerdings auch immer noch einige Mythen. Wir haben dir hier verschiedene Mythen zusammengestellt und gehen dem Wahrheitsgehalt auf den Grund.

Mythen bei der Ernährung

1. BARFEN bzw. rohes Fleisch macht Hunde aggressiv und verstärkt den Jagdtrieb des Hundes

Immer wieder liest man, dass man beim BARFEN besonders vorsichtig sein muss, da es Hunde aggressiv macht zusätzlich den Jagdtrieb des Hundes verstärkt. Besonders häufig wird dieses Argument gebracht, wenn jemand sich gegen das BARFEN ausspricht.

Hier gibt es allerdings keine wirklich Grundlage für diese These und erst recht nichts, was wissenschaftlich belegbar ist. Du kannst diesen Mythos also getrost ignorieren.

2. Knochen füttern ist gefährlich für den Hund

Bei diesem Mythos muß man differenzieren. Generell ist es für Hunde nicht schädlich, Knochen zu füttern. Im Gegenteil. Auch in der Natur würden Knochen auf dem Speiseplan stehen. ABER roh. Bei der Fütterung von Knochen ist es also schädlich, bzw. sogar gefährlich, wenn man sie gekocht oder gebraten füttert. Die Fütterung von rohen Knochen hingegen in vernünftigen Mengen ist sogar gesund für deinen Hund. Wenn dein Hund den Verzehr von Knochen nicht gewöhnt ist, beginne bitte mit kleinen Mengen, da er sonst Verdauungsprobleme bekommen könnte. Hier ist also die differenzierte Betrachtung des Mythos wichtig: Knochen zu füttern ist ok, wenn diese roh sind!

3. Trockenfutter reinigt die Zähne

Wenn man hört und sieht, wie ein Hund auf Trockenfutter kaut, könnte man fast glauben, dass es tatsächlich Zahnbelag entfernt und eine zahnreinigende Wirkung hat.

Dem ist allerdings nicht so. Zum einen wird das Futter meist nicht gründlich zerkaut. Zum anderen führt es selbst zu Zahnbelag. Eine gesonderte Zahnpflege ist also unverzichtbar und Trockenfutter hat keine zahnreinigende Wirkung. Diesen Mythos können wir also auch widerlegen.

4. Hunde brauchen Fleisch und Obst und Gemüse sind überflüssig

Hunde brauchen für eine artgerechte und ausgewogene Ernährung in jedem Fall Fleisch. Das wäre auch in der Natur ihre bevorzugte Nahrungsquelle. Aber auch Obst und Gemüse sollten mit auf dem Speiseplan stehen. Die Mengen können hier durchaus einen kleinen Anteil ausmachen. Doch auch Beutetiere in der Natur haben als Magen-Darm-Inhalt meist auch „vegetarische Kost“.

Daher tut es deinem Hund gut, wenn der neben Fleisch auch einen Anteil Gemüse und Obst als Nahrung erhält. Auch diese Mythos können wir also widerlegen.

Welche Mythen rund um die Hundeernährung kennst du noch? Teile sie gerne mit uns und anderen Hundehaltern in den Kommentaren!

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