Wandern ist wieder absolut im Trend und so auch das Wandern mit Hund. Die Zeiten, als Wandern als spießig galt und nur etwas für alte Leute war, sind endgültig vorbei. Und was gibt es Schöneres, als die Natur gemeinsam mit deinem Hund zu erkunden?

Wenn man sich nun also mit dem Thema „Wandern mit Hund“ beschäftigt, stellt man fest, dass es durchaus etwas Vorbereitung und Equipment braucht. Neben den Wanderschuhen, der Funktionskleidung für die Menschen und dem mit Getränken etc. gepackten Wanderrucksack, stellt sich die Frage: was braucht der Hund zum Wandern?!

Die Wanderausrüstung für den Hund

Es ist natürlich toll, wenn der Hund frei und ohne Leine laufen darf, aber nicht überall ist das möglich und auch nicht jeder Hund kann frei laufen. Wenn man z.B. einen Hund mit Jagdtrieb hat, dann sollte man ihn im Wald oder anderen Bereichen, wo viele Wildtiere sind an der Leine führen. Um seinem Vierbeiner dennoch die Möglichkeit zu geben, sich etwas ausgiebiger zu bewegen und die Natur zu erkunden, bietet sich eine Schleppleine an. Dabei sind Schleppleinen aus Biothane besonders empfehlenswert, da sie leicht sich und sich auch leicht reinigen lassen.

Sehr gut ist es dann noch, wenn der Hund an einem Geschirr geführt wird. Bei der Wahl des Geschirrs sollte man auf einen guten Sitz achten, das nichts einschneidet und die Vorderläufe bzw. gut nach vorn und hinten geführt werden können. Sichere und gute Bewegungen sind das A und O für deinen Hund beim Wandern.

Zudem solltest du für deinen Hund etwas zu trinken, beispielsweise in einer Hundetrinkflasche, evt. einen kleinen Snack (bei längeren Runden) und Kotbeutel dabei haben. Auch ein kleines Erste Hilfe Set ist durchaus sinnvoll, wenn der Hund sich unterwegs verletzt.

Wie fängt man das Wandern an?

Es ist bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen, daher sollte man auch nicht direkt mit einer sehr langen und anspruchsvollen Strecke beginnen.

Sowohl du als auch dein Hund, ihr müsst Kondition aufbauen und das geht nur Schritt für Schritt. Andernfalls riskierst du einen Muskelkater – bei dir und auch bei deinem Hund. Zunächst sollte man die normalen Spaziergänge etwas ausweiten und mit Tempo und Distanz etwas variieren.

Das solltest du bei der Auswahl der Strecken beachten

Bei der Auswahl der richtigen Wanderstrecke geht es nicht nur um Kilometer, sondern auch um den Anspruch der Strecke, wie z.B. die zu überwindenden Höhenmeter. Aber auch wie gut begehbar die Wege sind.

Auch auf das Wetter solltest du einen Blick haben. Bei großer Hitze ist Wandern nicht die optimale Aktivität für deinen Hund.

Das Wichtigste beim Wandern: es sollte die gemeinsame Zeit mit Hund im Vordergrund stehen und nicht der sportliche Ehrgeiz. Lasse deinem Hund die Zeit in Ruhe zu schnuppern oder vielleicht für ein Bad im See oder Bach. Unsere Hunde lieben es, mit uns gemeinsam unterwegs zu sein und die Erlebnisse mit uns zu teilen.

Wann man aufs Wandern verzichten sollte:

wenn dein Hund sehr alt ist, Schmerzen bei der Bewegung hat oder andere körperliche Probleme, die das Wandern unangenehm und besonders anstrengend machen, solltest du auf Wanderausflüge mit deinem Hund verzichten!

Kleiner Wander-Knigge

Wenn dein Hund einen Jagdtrieb hat, ihr auf andere Hunde oder Menschen trefft, nehme ihn an die Leine. Wenn er an der Schleppleine läuft, nehmt sie hoch, wenn euch andere Wanderer begegnen. Ganz gleich, ob man mit oder ohne Hund wandert: Müll wird immer mitgenommen!

Habt ihr auch schon Lust auf Wandern mit Hund? Oder habt ihr tolle Tipps für uns? Dann teilt sie gern mit uns in den Kommentaren!

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